So wie man den
Zustand eines Patienten anhand bestimmter Merkmale beurteilen kann,
so kann man den Zustand der Volkswirtschaft an bestimmten
Konjunkturindikatoren messen da diese die konjunkturelle
Lage beschreiben.
Da sich diese Werte
ständig verändern als auch in den jeweiligen
Konjunkturphasen unterschiedlich auf- oder absteigen, kann man mit
ihnen eine Konjunkturprognose und in gewissem Umfang auch eine
Konjunkturdiagnose stellen.
Eine
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Konjunkturdiagnose ist die
Beschreibung des gegenwärtigen
Konjunkturzustandes,
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unter einer Konjunkturprognose
versteht man die Vorhersage einer künftigen
Konjunkturentwicklung.
Aussagen über
Konjunkturindikatoren sind insbesondere für
Wirtschaftspolitiker wichtig, damit diese durch entsprechende
Gegenmaßnahmen harte Ausschläge der Konjunktur
abschwächen können.
Oftmals werden die
Konjunkturindikatoren nach zeitlichen Gesichtspunkten in
Früh- Gegenwarts- und Spätindikatoren
unterschieden.
Frühindikatoren
Sie lassen
Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des
Konjunkturverlaufes zu. Sie zeigen relativ früh, wie sich die
Wirtschaft in Zukunft entwickeln wird.
Wichtige Indikatoren
sind dabei
Hierzu ermittelt das
IFO Institut für Wirtschaftsförderung in München
durch eine Befragung von ca. 2000 Unternehmen die Erwartungen der
Unternehmer in der nächsten Zukunft.
-
und der Index der
Auftragseingänge
Dieser Index wird
von den statistischen Landesämtern auf Basis einer Mitteilung
einer repräsentativen Auswahl von Unternehmen berechnet. Er
umfasst die im jeweiligen Berichtsmonat eingegangen Bestellungen
der Betriebe.
Gegenwartsindikatoren
Sie laufen parallel
zur aktuellen Wirtschaftsentwicklung und beschreiben den
gegenwärtigen Zustand der Wirtschaftslage.
Wichtige Indikatoren
sind
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die Kapazitätsauslastung der
Betriebe
-
und die Exporte und
Importe
Spätindikatoren
Sie zeigen die
Veränderung am Ende einer durchlaufenen Konjunkturphase
an.
Zu Ihnen
gehören:
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Der Preisindex der
Lebenshaltung
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Und die Wachstumsrate des
Bruttosozial-/-inlandsprodukts